Silvester in Strümpfelbrunn – Die Geschichte hinter meinem Foto

Gefühlt war es das erste Silvester seit Jahren ohne Nebel. Kein milchiger Schleier, keine trübe Suppe – sondern klare, kalte Winterluft. Die Sicht war erstaunlich gut, zumindest bis in unsere Ortsmitte von Strümpfelbrunn.

Und genau da begann die Idee.

Man sieht sie überall: spektakuläre Silvesterfotos aus Metropolen, von Skylines, Wahrzeichen, großen Plätzen. Aber mal ganz ehrlich – als Dorfkind finde ich unsere Ortsmitte ziemlich fotogen. Als diese beiden Gedanken zusammenkamen und das Wetter mitspielte, war klar: Das probiere ich.

Die Silvester-Idee: Dorf statt Metropole

Natürlich kann man das Silvesterfeuerwerk eines Dorfes nicht mit dem einer Großstadt vergleichen. Genau deshalb wusste ich von Anfang an: Das finale Bild wird nicht aus einer einzigen Aufnahme bestehen.

Bei kleineren Feuerwerken verteilt sich das Geschehen – einzelne Raketen, kurze Phasen, unterschiedliche Richtungen. Mein Plan war also, mehrere Fotos aufzunehmen und sie später zu einem stimmigen Gesamtbild zu kombinieren.

Ein weiterer wichtiger Punkt: Die ersten Minuten nach Mitternacht sind entscheidend. Danach liegt oft so viel Rauch in der Luft, dass die Sicht ähnlich eingeschränkt ist wie bei Nebel – nur lauter.

Vorbereitung ist alles – mein Setup für die Silvester-Nacht

Die Location war schnell gefunden: mein Balkon.

  • Stativ aufgebaut
  • Leica SL3-S mit 70–200 mm montiert
  • Bildkomposition bereits bei Sonnenuntergang festgelegt


Als der Ausschnitt saß, wanderte die Kamera erstmal wieder nach drinnen – Zeit für die Einstellungen.

Kameraeinstellungen: „Set it and forget it“

Ich wollte Silvester feiern – nicht permanent am Auslöser hängen. Also lief alles automatisiert:

  • Intervallmodus aktiviert
  • Countdown, damit die Kamera kurz vor Mitternacht startet
  • Alle 10 Sekunden ein Foto
  • Automatischer Stopp nach 250 Aufnahmen


Etwa eine halbe Stunde vor Mitternacht stellte ich die Kamera wieder nach draußen. Ab da hieß es: Silvester feiern und auf tolle Fotos hoffen.

Silvester wurde gefeiert – mit meiner Frau und meiner Tochter – während draußen die Kamera zuverlässig arbeitete.

Vom Jahreswechsel zum finalen Bild – mein Workflow

Neues Jahr, neue Fotos. Am nächsten Tag ging’s an die Bildauswahl:

1. Auswahl & Vorbereitung

  • Import aller Bilder in Lightroom
  • Schnelle Auswahl von 9 Fotos, die für mich das Feuerwerk am besten repräsentierten
  • Keine aufwendigen Anpassungen – nur mein sehr natürlich gehaltenes Preset
  • Export als Smartebenen nach Photoshop

2. Das Überblenden in Photoshop

  • Das dunkelste Bild ohne Rauch wurde mein Hintergrund
  • Alle weiteren Ebenen auf „Aufhellen“ gestellt
  • Ebenen zunächst unsichtbar
  • Eine nach der anderen eingeblendet und gezielt maskiert, bis die Komposition stimmig war



Am Ende bestand das finale Bild aus 6 Einzelaufnahmen, die zusammen genau das zeigen, was ich erlebt habe.

Fazit: Großes Bild, kleiner Aufwand

Der komplette Aufwand hielt sich – ganz bewusst – in familienfreundlichen Grenzen.

Kein nächtelanger Aufbau, keine lange Fahrt, kein Stress.

Und genau das mag ich an solchen kleinen Projekten:

Man braucht nicht immer spektakuläre Orte – manchmal reicht ein klarer Himmel, ein guter Plan und der Blick für das, was direkt vor der Haustür passiert.

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